
Der Hexerei bezichtigt. Verurteilt. Auf der Flucht.
Das Vierte Prinzip kombiniert eine vom nordischen Zauber angehauchte Geschichte mit existenziellem Horror.
Eife flieht vor ihrer eigenen Hinrichtung und gelangt ins Reich der Svart’Ougen. Von den Unsterblichen aufgegriffen zeigt sich ihr verhängnisvolles Talent, das zur Waffe in einem Jahrhunderte währenden Krieg werden könnte. Ausgerechnet ihr einziger Verbündeter verfolgt eigene Pläne.
Das Vierte Prinzip – Von Liebe und Auflehnung in einer sterbenden Welt
geplante Veröffentlichung 03.12.2026
764 Seiten · ISBN-13: 978-3693850329 · LeeBooks: Verlag
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»Ich spüre den Schmerz der Frau, noch ehe sie mich bemerkt. Verlorene verirren sich oft zwischen meinen Bäumen, stolpern ohne Sinn und Verstand durch das Unterholz, bis ich sie verschlinge. Aber sie … sie wirkt nicht, als sei sie meiner Welt fremd. Ich kann es an ihr riechen. Etwas ist an ihr. Etwas, das selbst die Unsterblichen fürchten.«
Eife hätte ihre Heimat schon vor Monaten verlassen sollen, denn als Kind der Alten Wege ist für sie kein Platz mehr in ihrem Dorf. Der Wunsch nach Zugehörigkeit wird ihr zum Verhängnis. Um nicht als Hexe auf dem Scheiterhaufen zu enden, ergreift sie im letzten Moment die Flucht und gerät ins verbotene Reich der Svart’Ougen. Ein Schicksal, das zunächst wie ein zweites Todesurteil anmutet.
Statt jedoch vom Zauber des Brokwaldes verdreht oder getötet zu werden, bleibt Eife am Leben, bis selbst die Unsterblichen ein gefährliches Talent in ihr erkennen. Von der Aussicht auf einen Kriegsvorteil angetrieben, will man die Menschenfrau zu einer magischen Waffe schleifen lassen und legt ihre Ausbildung in die Hände eines Mannes, der keinen Widerspruch zulässt. Narn von Ingaftheim kennt nur wenig Erbarmen. Dennoch ist er der einzige, dem Eife zu vertrauen wagt.
Während ihr Herz Halt sucht, hat er allerdings eigene Pläne mit ihr. Und als Eife für ihn eine Grenze überschreitet, beginnt etwas in die Wirklichkeit zu drängen, das älter ist als die Reiche und mächtiger als alle Könige …
Der Fantasyroman der Preisträgerin des PAN-Stipendiums Jules B. Asches als Erstausgabe mit einer Klappenillustration von Roberto Diaz.